findevogels fundstücke

Der Frühling ist nicht mehr weit

Fundstücke — geschrieben von findevogel am 27 Feb, 2009 @ 17:36
 
foto: JouJou
www.pixelio.de


Der Frühling kommt

Jahreszeitliches — geschrieben von findevogel am 27 Feb, 2009 @ 14:50

Rainer Maria Rilke: Das Rot der Rosen
an Nanny Wunderlay-Volkart, 24. Februar 1920

 

"Dieses Hereinwirken der Jahreszeit

Fliegen sieht man eigentlich nichts, aber es piept und stimmt an und übt, der Sonntag war von der strahlendsten Wärme, meine Fenstertür stand offen bis in den Abend hinein und zum ersten Mal empfand man dieses Hereinwirken der Jahreszeit ins merkwürdig erweiterte Zimmer, das Raum von draußen her -
einnahm, statt sich, wie bisher, um die Ofenecke zusammenzuziehen.Da war schon eine von den dunkleren Vogelstimmen dabei, eine reifere, schon innerlich gesungene, die zu den anderen sich verhielt wie ein Gedicht zu ein paar Vokabeln-, wie glänzte sie zu Gott, schon, schon, wie gläubig war sie, wie von sich selber voll, eine Liedknospe noch in den Deckblättchen ihres Klanges, aber schon bewußt ihrer unaufhaltsamen Fülle, vor-seelig und vor-bang. Oder eigentlich, die Bangheit war schon völlig in ihr, der gemeinsame Schmerz der Kreatur, der sich nicht theilen läßt und der genau so ein-fältig ist, wie drüben, jenseits aller Überwindungen, die Seligkeit."

Für die Tagesmitte am Morgen erdacht

 

Ich kann es mir bildlich vorstellen, wie sich der Frühling im zarten Nebelgewand lautlos aufs Sims schwingt und leichtfüßig zum offenen Fenster hinein klettert, um in den verwinterten Raum zu springen. Sein luftiges Esprit breitet sich im Raum aus und macht ihn weit, wie auch mein Herz, dass sich ihm entgegen wiegt.
Es wird hell und licht, während plötzlich der Geruch von Holz und Grün aus dem Baum vor meinem Haus zu mir hinein getragen wird. Zweige des Apfelbaums scheinen die Mauern zu durchbrechen und mich wie ein frisches grünes Dach zu behüten. Vögel zwitschern darin um die Wette. Auch Stello Negro, mein steter Gast, der Amselmann, blinzelt mir zu mit den schwarzen Knopfaugen, die einen gelben Rand tragen. Er weiß auch ohne Gedanken, von was er singt, und wie er aus der Fülle seiner musikalischen Kehle für mich schöpfen und mein Herz berühren kann. Fern von hier antwortet das Weibchen oder vielleicht der Konkurrent im Kampf um die schönste Amselfrau.


Aufbruch!

Zwischen Jahreszeiten ein belebter Moment — geschrieben von findevogel am 26 Feb, 2009 @ 21:43

 „zwischen bewegung und auflösung liegt der vollkommene augenblick, in dem alle dinge zusammen singen – himmel, meer, sand, erde, blut. ihr lied nennt sich erblühen.“ Ralph H. Blum – Runenweisheit



Es summt, zirpt und singt in mir - alles in Aufruhr und Bewegung heute.
Aufbruch auch in den belebten Gesichtern der Menschen. Sie eilen, als wollten sie dem Frühling entgegen laufen. Überall wachsen mir treibhausvorgezogene Hyazinthen, Osterglocken und Krokusse entgegen. Das Bedürfnis nach Grün und Bunt scheint groß zu sein. Die Auslagen und Angebote der Geschäfte bieten es in rauen Mengen an.

Um den Frühling zu begrüßen und herauszufordern, kaufte ich mir gestern vier neue Kaffeebecher – geblümt in schönen Pastellfarben. Fast hätte ich mich auch noch an dem gelben Osterhasen aus Porzellan vergriffen. Schließlich kaufen die Menschen sich einen Hauch von Frühlingsahnen, wo es noch nicht wächst, und wenn der Winter schon zu lange andauert. Wie schön es wäre, endlich den dunklen Wintermantel wegzuhängen, um weniger eingemummelt mehr Figur zu zeigen. Die Nasen strecken sich dem Himmel entgegen, so als könnten sie noch nicht glauben, aber es duftet - eindeutig - nach Grün und Gras und diesem ganz speziellen Frühlingsgeruch.
Am liebsten würde ich Pinsel und Farben kaufen und alle Wände grün und gelb, hellblau und rosa streichen.
Zwischen zwei Atemzügen, in einem ganz vollkommenen Augenblick innerer Ruhe - in diesem Tal dazwischen - tanzen in meinen Ohren die Töne über das Klavier, während die Oud Moll spielt und das Akkordeon, melancholisch noch, zu vermitteln versucht zwischen Tastenhüpfern und und Saitenschwereleid:


(Le pas du chat noir - Anouar Brahem)

Die Oud stapft mit schweren und müden Schritten über den festgestampften Schnee, während die Tasten des Klaviers von Stein zu Stein über einen munteren Bach hüpfen – das Akkordeon hält sie zusammen – den scheidenden Winter und den herannahenden Frühling. So kommt es mir jedenfalls heute vor.

Fast höre ich hinter den Schichten der Zeit das Perpendikel-Geschwinge von Großmutters Standuhr im alten Haus. Hin und her pendelt es, gibt den Takt vor - und dazwischen - ausgependelt für den Bruchteil einer Sekunde - dieser vollkommene Augenblick, in dem die Zeit stehen bleibt und alles möglich erscheint.


Gerade wiedergefunden

Gedankenstückwerk — geschrieben von findevogel am 26 Feb, 2009 @ 18:20
Manchmal geben Träume unerwartet Antworten!
 
Und er war stumm. Aber die Bilder lebten intensiv, waren von emotionaler Tiefe und Dichte. Kann ein Traum Antworten geben?
Ich setzte mich neben dich. Es war wie selbstverständlich. Unsere Blicke sprachen und lächelten miteinander - es war freundschaftliche Nähe und respektvolle Distanz da: wohlwollend, wohlmeinend, zugetan. Und doch, auch Wehmut und ein paar Tränen!

Braucht es die Worte, wenn man ohne Worte kommunizieren kann?
Ich lehne mich an meinen Freund, den Baum - er ist so sicher, stark und fassbar und die Rinde seines Stammes prägt ein Muster in meine Haut - und schließe meine Augen, lasse mich von der Frühlingssonne bescheinen, spüre, wie die Haut nach dieser Wärme lechzt. Der Winter war lang und kalt gewesen. Die Lungen füllen sich mit frühlingsgrünen Düften. Ich atme tief in den Bauch hinein, streife alles ab, verwachse mit dem Baum: fühle mich gelöst - erlöst!
Wind weht von den Feldern, und das Glöckchen an der Bahnschranke bimmelt. Gleich wird ein Zug vorbei rauschen. Für einen Moment verstummen die Vögel in ihrem Schöpfungsgesang. Noch einmal lasse ich den Traum an mir vorbei gleiten, spüre das sanfte Glücksgefühl und den Wermutstropfen Wehmut, wische die Tränen weg. Es verändert sich nichts, ist stimmig und viel differenzierter, als jedes versuchte Wort einer möglichen Beschreibung.


Am Veilchendienstag zu Köllen

Stadtmosaik — geschrieben von findevogel am 24 Feb, 2009 @ 11:52

 

 

Mit ernsten weißen Gesichtern
am S-Bahngleis eingeflogen
weht Silberhaar  über den lichten Augen
die sauberen Taschen noch nicht gefüllt
flattern wie die weißen Flügel leise im Wind
Wo reisen sie hin auf Erdenwegen?
Zum närrischen Zoch no Ehrefeld oder Deutz!
Vielleicht gar nach Essen zum Hbf.
Denn dort funkt es schon SOS
nach dem himmlischen Paar.

 


Hinter sieben grauen Bergen, im Tal der grünen Blumenfee

Märchenhaftes — geschrieben von findevogel am 23 Feb, 2009 @ 13:52


Es wächst im Lande Irgendwo
ein Garten voller Zauberbäume
und keiner ist hier nirgendwo

der Raum ganz ohne feste Zäune
im Sommergarten hinterm Teich
verspricht für jeden lichte Träume

vom buttergelben Kugelfisch
der still ist und auch sehr bered
erzähl ich gern am Kaffeetisch

es duften Rosen und auch Wicken
und Kaffeeduft liegt in der Luft
kein Dorn wird dich heut zwicken

Es wächst im Garten Irgendwann
nicht nur der Baum, auch du
und keiner bleibt hier unerkannt


Zwischen Traumnacht und Tag

Poesie — geschrieben von findevogel am 22 Feb, 2009 @ 21:43
es fand die nacht
in tausend scherben mich zersprungen

und doch gehalten und umfangen
von einer hellen macht
die rahmen schenkt und funkenstrahl
so dass im sterben ich noch glühe
mich purpurrot ergieße
ins abendblaue all
und ist zerbrochen auch das herz
so liebt es frei und bleibt sich treu
bis das am ende dieser zeit
der neue morgen naht


Und in der Nacht

Gedankenstückwerk — geschrieben von findevogel am 22 Feb, 2009 @ 10:28

 

In der Nacht wuchsen meinem Körper Flügel. Es tat weh, und wo die Flügel aus dem Körper wie Blüten hervorbrachen, bildete das rote Nass einen funkelnden Ring. Noch bevor ich das Wunder ahnte - dass ich fliegen kann - öffnete ich unter Schmerzen die Schwingen und bügelte sie mit meinen Gedanken glatt, bis ihre Pracht mir Wind zu fächelte und mich den Schmerz vergessen ließ.
Welche Freude und welches Glück, mit dem Wind zu gleiten - frei - zu fliegen, wohin immer man will.


Himmelsstürmer

Magisches Blau — geschrieben von findevogel am 15 Feb, 2009 @ 18:03

 

 

 

So himmelig blau
versprichst mir Horizonte
und Regenbögen

 

 

 

foto: JouJou, (www.pixelio.de)

 

 


Kreise

Poesie — geschrieben von findevogel am 13 Feb, 2009 @ 07:49

neu im uralten
geboren aus schaum
dem feuer nah
der asche vertraut
dem klang verbunden
verweht vom wind
in worte und tanz
gesungen, ein lied
verklungen im raum
zu erde geworden
zwischen zeiten
uralt im neuen

 

window panes


Innere Gärten

Poesie — geschrieben von findevogel am 11 Feb, 2009 @ 22:51

 

entfernt von dir, klangwelten weit
blühen verwunschene töne in verwaisten gärten
wenn der wind in den zweigen die harfe spielt
klingt es zurück in deine versunkene welt
du lauscht hinein, verwundert
die resonanz lässt neues in dir wachsen

 

 


Von der Feuerrose

Von einer Feuerrose — geschrieben von findevogel am 8 Feb, 2009 @ 17:06

5

Klara war in den Garten gegangen, hatte Corinna gebeten mit ins Haus zu gehen und den kleinen Niklas auf den Arm genommen. Sie betraten die lichtdurchflutete Küche mit den hellen Möbeln, der gemütlichen Eckbank und dem langen Holztisch aus Eiche. Es duftete nach rotem Tee und Pfefferminze Auf dem Tisch stand eine Schale mit schwarzen Kirschen.
Mutti hielt noch die Vase mit den Rosen in der Hand.
Noch nie hatte Klara einen so innigen Ausdruck der Versunkenheit im Gesicht der Mutter gesehen. Sie traute sich nicht zu sprechen. Auch Corinna starrte Frau Nielich wie gebannt an. Nur der kleine Niklas begann zu weinen und rief nach seiner Mutter.
Frau Nielich tauchte aus ihren Gedanken auf, nahm den kleinen Jungen auf den Arm, der sich gleich in ihren Arm kuschelte und am Daumen lutschte,
"Komm Kleiner, ich bring dich ins Bettchen, du bist ja ganz müde." Sie verließ mit dem Kind die Küche und stieg über die steile Holztreppe nach oben in den ersten Stock. Fast hätte Annette sie angerempelt, die gerade eilig ihr Dachstübchen verlassen hatte, um zu Toilette zu gehen.
"Kannst du nicht aufpassen?" fauchte Frau Nielich ihre Große an.
"Tschuldigung Mama, ich habs eilig. Tut mir Leid."
Von all dem lies sich der kleine Niklas nicht stören. Er war den Trubel der großen Familie gewohnt.
Während Frau Nielich das Kind sanft ins Bett legt, es zudeckte und ihm kurz ein Wiegenlied vorsummte, waren ihre Gedanken schon bei dem Brief, der den Blumen beigelegt gewesen war.
Noch schnell das Mittagessen vorbereiten und dann.....war ihre Mittagspause.
"Klara," rief sie, "kannst du schon mal den Salat verlesen?"
"Ja mache ich, Mutti!" antwortete es von unten.
"Und Corinna, du kannst noch mal in den Garten gehen und ein Bündel Schnittlauch pflücken."


und in der nacht

Gedankenstückwerk — geschrieben von findevogel am 5 Feb, 2009 @ 08:38

 

es waren immer die gleichen gestalten, die in ihren träumen auf und abmarschierten, auftrumpften und keimendes gras zertraten mit ihren schwarzen stiefeln.
das schlimmste waren die stimmen, die laut und bedrohlich wirkten. ihre worte konnte sie nicht verstehen, waren in einer sprache geschriehen, die sie nicht enträtseln konnte, aber sie verstand die botschaft, die aus ihnen sprach.
eine botschaft, die sie klein machen wollte, ihr drohte, sie zu zertrampeln wie das keimende gras. immer an diesem punkt des traums, war plötzlich etwas lichtes hinter ihr. in sich spürte sie nun widerstand und rebellion. sie schaute den schwarzen gestalten fest in die dunklen gesichter - trotzte der angst.

"dann zertretet mich doch. auch wenn ihr die macht habt, mich zu töten und alles zu zerstören, werde ich nicht weichen. ich bin da und bleibe."

das herz schlug laut, aber im rücken spürte sie wärme. sie ging beherzt einen winzigen schritt auf die schwarzen gestalten zu und staunte.
die schemen wiechen zurück, wurden kleiner, weniger bedrohlich. sie ging langsam und konzentriert weiter, ohne den blick auf die dunklen schatten abzuwenden. unter ihren nackten füßen richtete sich das gras wieder auf. kleiner wurden die gestalten und sie selbst - größer jetzt - wurde von wachsendem selbstbewusstsein voran getrieben, immer weiter, bis die bedrohung, nun klein wie eine ameise, über den rand ihrer traumwelt kippte. in diesem augenblick des errungenen sieges sangen die lerchen in ihr und stiegen hoch zum himmel auf.


am morgen

Gedankenstückwerk — geschrieben von findevogel am 4 Feb, 2009 @ 08:15

 

der morgen legte sanft einen lichten mantel um meine schultern. noch war zwielicht. die nächtlichen träume wanderten wie deutlich konturierte schattenrisse in den inneren welten. sie waren leise geworden, doch der nachhall ihrer auftriumphierenden marschschritte, das echo hingeschmissener sätze und der raubtiergeruch von sieg und niederlage viebrierten noch im grund.
das licht wärmte den körper, löste die nächtlich verspannten muskeln und schenkte geborgenheit.
die welt wurde hell und fassbar, als ich meine augen öffnete und tief durchatmete.
jetzt verschwanden sie, die deutlich konturierten schattenrisse, lösten sich einfach auf. ein leichtes frösteln nur blieb am rande des bewusstseins zurück.


Von einer Feuerrose

Von einer Feuerrose — geschrieben von findevogel am 2 Feb, 2009 @ 11:10

 

4

 Sie wandte sich um im dunklen Flur und prallte fast mit Klara zusammen, die aus dem Garten gekommen war, weil sie Hunger hatte.
"Wann gibt es Essen Mutti?"

Geistesabwesend, immer noch den Strauß in der Hand haltend war Frau Nielich stehen geblieben, so als sei die Zeit für einen Augenblick stehen geblieben und sie wie im Wachsfigurenkabinett erstarrt. Langsam registrierte sie , dass Klare vor ihr stand und sie etwas gefragt hatte.
"Was hast du gesagt, Kind?"
"Wann gibt es Mittagessen, Mutti?"
Frau Nielich strich sich mit der freien Hand über die Stirn, auf der sich Schweißperlen gebildet hatten.
"Gleich, Klara, ich muss zuerst den Strauß in die Vase stellen. Kannst du Niklas rein holen? Er ist müde und braucht seinen Mittagsschlaf."
Klara nickte und ging durch die geöffnete Terassentür in den Garten.
"Stefan, es wird Zeit. Geh sofort Kartoffeln kaufen."
"Ja," maulte es aus dem Wohnzimmer, "ich geh ja schon. Darf ich uns Eis mitbringen?"
"Heute nicht, Stefan, ich habe nicht mehr viel Geld."
"Och mann, nie darf ich Eis kaufen."
"Stefan, wenn du weiter moserst, dann gibts auch morgen kein Eis. Und jetzt geh endlich."
Stefan kam aus dem Wohnzimmer geschlurft, stieg in seine Jesuschlatschen und nahm die Geldbörse entgegen.
"Vergiss nicht, die Einkaufstasche mitzunehmen und denke bitte an den Kassenzettel."

Nachdem Stefan abgezogen war, suchte Frau Nielich nach der breiten Glasvase, in die sie die Rosen stellen wollte, fand sie ganz unten im Küchenschrank, nahm sie heraus und füllte sie mit kühlem klaren Leitungswasser. Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht, als sie im Strauß die Karte entdeckte und die tintenblaue Schrift erkannte.


Gezeiten

Gedankenstückwerk — geschrieben von findevogel am 1 Feb, 2009 @ 18:43

 

Immer liegt in den Gezeiten ein ewiges Grollen.

Es gräbt sich in die Gedanken und flutet den Geist, reißt mit, hinterlässt bei Ebbe Überreste und Wurzeln im leergefegten Seelenstrand. Nichts bleibt was es war. Alles verändert sich, noch bevor du es richtig erfassen kannst. Es bleiben Rückstände, abgerissen Fäden, Seegras, Fragmente aus Ton, Klang und Wort. Immer sammle ich, was ich finde, reime mir die Geschichte zusammen, die ohne Ende ist - ein ewiger Prozess von Werden und Vergehen.
Und doch setze ich meinen Gedanken, wie Geisterbooten, die Segel auf und schicke sie mit dem Wind über das weite Meer, immer hoffend, dass sie dort ankommen, wo sie einen Knoten schlingen, das Herz berühren und ankern können.
Nah und fern bin ich mir selbst - wie Ebbe und Flut - in den Lebensgezeiten. Bei Ebbe gemalte Zeichen schlingt die Flut in ihr Raubtiermaul.

Immer liegt in den Gezeiten ein ewiges Grollen.


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