kurz notiert!
— geschrieben von findevogel am 19 Aug, 2009 @ 09:47
Leider, liebe Leser, gibt es Probleme mit der Blog-Technik.
So kann ich Kommentare nicht immer lesen und meine Antworten darauf werden meist vom Spamfilter geblockt. Eine Diesbezügliche Anfrage wurde von kulando noch nicht beantwortet.
Ich hoffe es geht bald normal weiter. Sonst werde ich hier ausziehen und mir einen anderen Anbieter suchen. Herzliche Grüße schickt der Findevogel
kurz notiert!
— geschrieben von findevogel am 25 Jun, 2009 @ 20:06
Wars
aber nicht: vom Kölner Norden bis zum HBf und zurück (normal zweimal
zwanzig Minuten) habe ich heute zwei Stunden gebraucht und einen
wichtigen Termin verpasst.
Was habe ich während des Wartens gemacht? Am Hauptbahnhof, Gleis 11, 30
Minuten gestanden, Kaffee getrunken und mitten im Gewühl in "Jenseits
von Eden" weitergelesen. Das ist so ein dichtes Buch, fast hatte ich
das schon vergessen. Dann endlich die S-Bahn zurück - wegen eines
Defektes fuhr sie nur bis Longerich - alle mussten aussteigen - 15
Minuten in der Sonne, winddurchweht, zu Hause Eis gekauft und mit
meiner Großen geteilt - und dann später - virtuell - ein ferner Blick,
ein Lächeln, dass mir begegnet, spürbar positiv. Danke!
kurz notiert!
— geschrieben von findevogel am 18 Mai, 2009 @ 08:10
Ich möchte euch von Mio berichten, die ein Freund von mir im Tierheim
fand. Das kleine fuchsartige Geschöpf erobert die Herzen im Sturm und
ist darüber hinaus ein sinnlich-vergnügtes Kuscheltier. Mio kann lachen.
Der Hund, genauer gesagt die Hündin - ursprünglich aus Ungarn -
versteht inzwischen gut deutsch und ist oft bei mir zu Besuch. Sie hat
uns schon als Zweitfamilie adoptiert.
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— geschrieben von findevogel am 7 Mai, 2009 @ 23:16
Ich war heute - am Abend - wohl eine Stunde unterwegs, immer dem Mond entgegen. Da war ein
kleines Wolkengebirge am Himmel, hinter denen er neckisch verschwand,
um gleich darauf wie verdötscht wieder hervor zu blinzeln. Ich dachte
an das Spiel, das kleine Kinder gerne spielen: sie verstecken sich
hinter ihren Händen und gehen davon aus, dass man sie nicht sieht. Wenn
man dann sagt: "Wo ist denn mein Kind?" nehmen sie die Hände vom
Gesicht weg, lachen dich mit leuchtenden Augen an, um gleich wieder
hinter den Händen zu verschwinden. Stundenlang lieben sie dieses Spiel
zu spielen. Es war lau und warm. Fledermäuse jagten Beute. Die Füße
liefen von ganz allein.
Ich liebe es, wenn der Abendwind mir über das Gesicht streichelt, wie
es eine liebevolle Mutter tun würde. Ich liebe den Duft von Wiese,
Feld, Gras und Bäumen, wenn die Sonne untergeht. Ich mag das Bellen der
Hunde in der Ferne und das Muhen der Kühe auf der Weide, wenn es Nacht
wird. Ich mag den Boden unter meinen Füßen und die Nacht, die sich in
Träume hüllt.
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— geschrieben von findevogel am 4 Mär, 2009 @ 20:58
Mit Liebe gestaltet und poetisch geschrieben, mein neues Buch bei BookRix. Kaum war es erstellt und veröffentlicht, fand ich meine Ferienwohnung auf Rügen in den Sommerferien.
Viel Spass beim Anschauen. Und natürlich freue ich mich über Resonanz und Feedback. Hier findest du es, lieber Leser!
kurz notiert!
— geschrieben von findevogel am 9 Jan, 2009 @ 14:04
Man stürzt sich in eine Geschichte und steht plötzlich vor dem Abgrund: was nun? Springen, auf die Gefahr hin, zu stürzen? Oder Geduld haben und eine Brücke bauen?
Natürlich bliebe noch die Alternative, den Rückwärtsgang einzulegen.
kurz notiert!
— geschrieben von findevogel am 31 Dez, 2008 @ 14:18
Allen Lesern meines Blogs wünsche ich einen guten Start ins Neue Jahr. Kommt gut an und erinnert euch daran, dass es Zeiten gab, in denen das Wünschen noch geholfen hat. Wir müssen nur wieder lernen, daran zu glauben.
kurz notiert!
— geschrieben von findevogel am 20 Dez, 2008 @ 12:11
Es gibt Worte, Zeilen und Texte; die sind wie Oasen in der Wüste.
Ausgehungert und ausgebrannt kommt man dort an und findet alles was das Herz begehrt.
Man liest sich satt - nährt Körper, Geist und Seele - und geht gestärkt weiter auf staubigen Wüstenwegen.
Und es strahlt
schon zu uns aus den Himmeln. Blaue Energiekugeln mit Licht gefüllt
schweben in die Gedanken und machen sie hell. Sternenglanz spiegelt
sich wieder im Fließen der Tage. Das Kommen und Gehen der Stunden
verliert ihr Gewicht, wird leicht, fast schwerelos, bis nur das Atmen
bleibt zwischen Raum und Zeit, wie von Engeln zugetragen. Leiser
schwirren ihre Flügel in deinem Traum, der dich davon trägt wie eine
sanfte Wolke. Und die Worte. "Fürchte dich nicht!" erfüllen sich ganz.
kurz notiert!
— geschrieben von findevogel am 23 Sep, 2008 @ 22:30
Ich stelle gerade fest, dass mir schwindelig wird, wenn ich mir
vorstelle, ich selbst sei eine Schneekugel, die von einer Riesenhand
ständig geschüttelt wird.
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— geschrieben von findevogel am 9 Sep, 2008 @ 23:24
Vielleicht bin ich transparent.
Nichts gelingt mir zu verbergen.
Ein
offenes Buch, in dem man lesen kann.
Die dünne Haut zu Markte getragen,
eignet sich nicht zur Dauerreibung.
Zwischen die Fronten geraten,
bleibt nur Flüchten
um die Haut zu retten.
Und die Menschen
- ich
wundere mich -
dass sie nur sehen, was sie sehen wollen
und
nicht, was ich bin.
kurz notiert!
— geschrieben von findevogel am 18 Aug, 2008 @ 12:19
Es wird Zeit zu gehen. Einige Türen haben sich schon geschlossen.
Vielleicht muss man ein Haus entgültig verlassen, von dem man weiß,
dass es sich niemals den eigenen Bedürfnissen anpassen wird. In einem
verdorrten Garten wachsen keine Paradiesäpfel. Mag sein, dass Haus und
Besucher nicht mehr zueinander passen.
Manchmal wächst man über das Haus hinaus. Wer will sich wieder klein
machen und krümmen, wenn er gewachsen ist? Eine Zeitlang hat es Sinn
gemacht, dort zu verweilen, aber die Zeit ist überreif, wie ein von
Wespen ausgehöhlter Apfel, den niemand mehr essen möchte. Wenn die
letzte Tür ins Schloss fällt, kann man abschließen, und der Weg führt
zu neuen Heimstätten.
kurz notiert!
— geschrieben von findevogel am 12 Aug, 2008 @ 22:52
Sicherlich ist Sprache nur die Essenz von dem was wir ausmachen; die
Spitze des Eisbergs, deren unterirdisches Ausmaß nicht auszuloten ist.
Folgt man diesem Bild konsequent, wird vieles verständlich.
kurz notiert!
— geschrieben von findevogel am 10 Aug, 2008 @ 17:08
Magic Drummers of Japan
Die Gruppe GOCOO
spielte gestern Abend im MediaparkKöln. Die Veranstaltung war ein Highlight des
Kölner Sommers.
Ich stelle fest, dass ich gestern im Sound von vierzig Trommeln und diverser
anderer Instrumente fast eineinhalb Stunden lang gebadet habe. Die Vibration
ging durch und durch und hat mich völlig mitgerissen. Der Lärm hat mir nichts
ausgemacht.
Zum Teil stand ich zwischen Erdung und Abflug. Es war wirklich magisch.
Beeindruckt hat mich die Kraft der Künstler, mit der sie auf Trommeln, Becken,
Gong u.s.w ein energetisches Feuer entzündeten, das sich den Körpern ohne
Widerstand vermittelte und kaum jemanden der Zuschauer still stehen ließ.
Zwischendurch dachte ich daran, dass vor genau 63 Jahren Atombomben auf
Hiroshima und Nagasaki gefallen waren. Über zweihundertvierzigtausend Menschen
sind sofort und an den Spätfolgen dieser Aktionen gestorben.
Aber die Künstler wirkten so kraftvoll und fröhlich, dass ich diese Gedanken auch
wieder verabschieden konnte.
Die Leiterin der Gruppe wirbelte wie ein Irrwisch auf ihrem Platz herum -
schnelle Bewegungen und dann wieder ganz verlangsamte Bewegungen, fast
choreographisch aufeinander abgestimmt untermalten den Rhythmus. Eine fein abgestimmte
Lichtshow betonte zusätzlich das zauberhafte Geschehen.
Mit dem letzten Stück "Mother Earth" die nichts vergisst - weder
Tränen noch Lächeln - und alles weiß, holte die Truppe noch einmal alles aus
sich und ihren Instrumenten heraus, was herauszuholen war. Den lang anhaltenden
Applaus hatte GOCCO sich wirklich verdient.
Der Platz war voll. Ganze Familien hatten sich mit Kind und Kegel auf Decken,
die den Asphalt bedeckten niedergelassen. Ich schätze mal, dass mindestens 1000
Zuschauer anwesend waren - alle friedlich und viele staunend - ich hatte keine
Angst vor dieser Menschenmasse, die sich am Schluss friedlich und sehr berührt
auflöste um den Abend in naheliegenden Lokalen zu beenden.
kurz notiert!
— geschrieben von findevogel am 16 Jul, 2008 @ 14:02
Manchmal muss man sich selbst absondern und ausgrenzen,
um bei sich anzukommen
und einen neuen Standpunkt zu finden
um dann gefestigt wieder zu
reisen von dir zu dir - und zu euch
und in die Mitte des Lebens.
kurz notiert!
— geschrieben von findevogel am 10 Mai, 2008 @ 23:04
www.pixelio.de_digitalice
Wenn
der "Heilige Geist" nun frischen Wind in die Seelen zu wehen fähig ist,
und diese Seelen nun ihren Menschen dazu verhelfen würden, die
gefesselte Zunge zu lösen, so dass sie frei würden, zu sagen, was ihnen
geziemt und angemessen ist, das wäre doch etwas Wunderbares.
Wenn ein freier Geist weht und die Menschen die Angst vor sich selbst
verlieren, dann wären wir evolutionär einen Schritt weiter gekommen.
Und wenn nun die freien Geister der Welt sich die Hände reichen und ein
Netz knüpfen, dann könnte es doch gut sein, dass niemand mehr
strauchelt oder durch die Maschen fällt; und das Netz wäre wie eine
Hängematte zwischen Himmel und Erde. In diesem Sinne - wie auch immer - wünsche ich allen Lesern ein paar schöne Tage mit pfingstlichem Spirit.
kurz notiert!
— geschrieben von findevogel am 28 Apr, 2008 @ 15:52
Ich
bin auf den Hund gekommen, und deshalb bin ich derzeit mit sehr irdischen
Dingen beschäftigt. Meine neue vierbeinige Gefährtin, Shakaja, macht mir sehr viel Spaß und lenkt
mich vom Dichten eher ab.
Alles hat seine Zeit. Wenn die erste Aufregung um das neue Familienmitglied
sich gelegt hat, finden ganz sicher auch die Worte wieder ihren Weg.
kurz notiert!
— geschrieben von findevogel am 21 Apr, 2008 @ 13:14
Ich habe mein Angie-Nest wieder zum Leben erweckt.
Mein Forum "Angie´s - Das neue Forum" findet ihr hier. Alle künstlerisch kreativen und interessierten Leser sind herzlich eingeladen. Ich freue mich auf euren Besuch.
In Kürze, geht auch meine Hompage "Hinter den Rosengärten" - überarbeitete und neugestaltete - online!
kurz notiert!
— geschrieben von findevogel am 7 Apr, 2008 @ 22:47
Geglückte Architektur bietet spirituelle Räume, in denen es leichter gelingt zur Ruhe zu kommen.
Ich denke auch an die Zen-Gärten. Klöster und Kirchen wurden oft an
Stellen erbaut, die Kraftfelder verbergen oder heilige Quellen
einfassen. Die Stille und Tiefe der Generationen von Menschen, die sich
an diesen Stellen versammelten, um zu bitten und zu beten; um einfach
still bei sich anzukommen, ist selbst in den Ruinen noch spürbar.
Eigentlich kann man die energetische Ausstrahlung dieser Monumente gar nicht beschreiben.
Sie berührt auf heilsame Weise ganz tief.
Ich muss an einen Sandsturm denken, in dem zunächst alles wirbelt und nicht fassbar ist.
Wenn er sich beruhigt, sinken die Partikel zu Boden, das Flimmern und
Rauschen hört auf, und plötzlich stellt sich eine glasklare Sicht ein.
Die moderne Kirche an meinem Wohnort, vor drei Jahren eingeweiht, hat
mich sehr überrascht. Das Längsschiff wurde zum Querschiff, dass sich
an den Altar schmiegt. Die Kirche besteht aus dreifarbigen Beton und
besitzt einen einzeln stehenden Glockenturm.
Innen ist es ziemlich kahl, teilweise sieht man den kahlen Beton, und
doch, ich bin hineingetreten und war überrascht über die Ausstrahlung
dieses modernen spirituellen Raums.
kurz notiert!
— geschrieben von findevogel am 7 Mär, 2008 @ 09:20
"Eiderdausend!"
sagte das Ei, als es hart aufsetzte.
"Jetzt bin ich das Ei des Kolumbus.
Auch nicht das Gelbe vom Ei.
Und überhaupt:
Wer war zuerst da?
Ich oder das Huhn."
Und es schaute resigniert über den Tellerrand.
"Ist eben bald Ostern."
kurz notiert!
— geschrieben von findevogel am 6 Mär, 2008 @ 19:17
"Du-uh-h, darf ich dich schlagen?"
fragte der Schneebesen die Sahne
"Wie von Hand?"
wundert sich das schneeweiße Nass
"Naja, das elektrische Handrührgerät hat seinen Geist aufgegeben."
"Wie Geist, wessen Geist?"
"Ach du weißt schon, das sagt man doch so."
"Sagt man das? Und wenn ich es nun genau nehmen will?"
"Dann will ich dich dennoch schlagen - smile - der Schokoladenpudding wartet auf seine Haube."
"Nun gut!"
"Wirklich?"
"Leg los Mann, mach mich groß und rahmweiß."
"Na, dann fang ich mal an."
und er schlägt und schlägt, bis ihm ein ein Chromriemen springt
"Hihi" schmunzelt die halbfeste Sahne und schüttet sich fast aus vor Lachen.
"Bin halt doch ein harter Brocken."
kurz notiert!
— geschrieben von findevogel am 31 Dez, 2007 @ 19:17
Das Jahr hatte es in sich und
es bleiben gemischte Gefühle zurück:
vieles ist aufgebrochen, auf den Weg gebracht, mein Gesundheit ist stabil.
Ich hätte mehr Ruhe gebraucht, aber das Leben hatte anderes mit mir vor. Aber
es gab viele fruchtbare Oasen auf dem Weg durch mein Jahr, in denen ich
auftanken konnte, für die ich dankbar bin.
Und ich habe es geschafft, die Herausforderungen angenommen
mich selbst ausprobiert
Eine Sicherheit nehme ich mit ins neue Jahr:
Nichts ist jemals so, wie es zunächst erscheinen mag.
Das Wesentliche kann man nicht immer sofort erkennen.
Ich brauche seltener ein Feindbild.
Alles fließt und nur noch selten bin ich überrascht, dass verhärtete
Polaritäten wie "Gut und Böse" in meinem Leben keine Rolle spielen.
Fast jeder Mensch ist berührbar, und was berührbar ist, lässt sich nicht in
eine Kategorie stecken. Es unterliegt den wechselnden Prozessen von Wachstum
und Reife.
Natürlich wusste ich das rein theoretisch schon lange, aber jetzt ist es
erlebt, gefühlt und erfahren.
So wie der Weg zur eigenen Fülle, der fassbarer geworden ist.
In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern einen guten Wechsel ins neue Jahr
kurz notiert!
— geschrieben von findevogel am 25 Dez, 2007 @ 23:47
Gestern kam ich nich in meinen Blog, so heute - verspätete Weihnachtsgrüße an meine Besucher. Lasst es euch gut gehen und genießt diese besondere Zeit.
kurz notiert!
— geschrieben von findevogel am 15 Dez, 2007 @ 22:38
Das hat mich geärgert:
Ein x-beliebiger User stößt auf einen Text, kopiert ihn, stellt Worte um, formatiert anders, und gibt dann diesen Text im eigenen Blog als einen eigenen aus.
Es lebe die Frechheit.
Ich schreibe zwei Kommentare, um mich über dieses Tun zu beschweren, und was passiert. Genannte Userin/User löscht meine Beschwerdezeilen.
kurz notiert!
— geschrieben von findevogel am 1 Dez, 2007 @ 17:37
Hallo liebe Leser und Leserinnen,
heute ist der erste Dezember, und natürlich gibt es wieder einen DEZEMBERKALENDER. Schaut mal vorbei, hinterlasst ein paar Zeilen und genießt diese Jahreszeit.
kurz notiert!
— geschrieben von findevogel am 19 Nov, 2007 @ 18:57
beim längst fälligem Einkaufsbummel. Die Stadt putzt sich schon festlich, und auf den Plätzen werden die Weihnachtsmarktbuden aufgebaut. Vor einem Geschäft, darin ein künstlicher Weihnachtsbaum, über dem es elektrisch schneit, bleiben zwei Menschen stehen:
Er, nicht ganz ernst:
"Schau dir mal diesen Baum an. Wenn wir den kaufen, haben wir das ganze Jahr hindurch Schnee. Wäre das nicht toll?"
Sie runzelt die Stirn:
"In meinem Kopf ist ständig Schneegestöber. Wozu brauchen wir da noch künstlichen Schnee?"
kurz notiert!
— geschrieben von findevogel am 21 Aug, 2007 @ 20:53
Weißt du, dass das Glück
plötzlich vor dir steht und du im Alltagsdschungel aufpassen musst, es nicht zu
verpassen. Es ist flüchtig!
Auch Glücksmomente sind Glück!
Durch das Wahrnehmen und Erinnern des geglückten Augenblicks und das Speichern
im "inneren Notitzbuch" (danke für den Begriff, W. ) ist
es jederzeit abrufbar.
kurz notiert!
— geschrieben von findevogel am 2 Jul, 2007 @ 23:01
bin heute nicht in Erzähllaune - meine Gedanken laufen mir davon. Deshalb ein Artikel von heute aus dem Kölner Stadtanzeiger:
Punktlandung für elf Engel
VON NORBERT RAMME, 01.07.07, 20:45h
Akteure des „Circo da Madruga“ seilen sich aus großen Höhen in den Mediapark ab.
Artikel mailen Druckfassung
"Akteure des „Circo da Madruga“ seilen sich aus großen Höhen in den
Mediapark ab.Punktlandung für elf Engel im Mediapark: Zum Beifall
Tausender Zuschauer rauschten weiß gekleidete und ebenso geschminkte
Akteure des „Circo da Madrugda“ an Drahtseilen von den umliegenden
Dächern auf eine spinnenartige Stahlkonstruktion zu. Einer startete gar
vom knapp 150 Meter hohen Köln-Turm, um dann mitten über dem Mediapark
zu stoppen, Konfetti und weiße Federn auf das staunende Volk
herabzuwerfen und sich langsam Richtung Boden abzuseilen.
Als wohl größtes Spektakel der Reihe „Sommer Köln“ erzählte Regisseur
Pierrot Bidon - war schon vor fünf Jahren mit dem „Circus Baobab“ in
Köln dabei - mit einem guten Dutzend Artisten aus Frankreich und
Brasilien eine alte Legende aus den Regenwäldern rund um den Amazonas.
Demnach landen alle 500 Jahre elf Engel auf der Erde, um eine Nacht
menschliche Freuden zu teilen. Köln als Landeplatz ausgesucht haben so
bei ihrer Deutschland-Premiere die Erzengel Gabriel und Michael, aber
auch Satan als König der Lüfte, der römische Gott Amor und die
Mondgöttin als Königin der Nacht. In der achtarmigen, aufwändig
beleuchteten Stahlkuppel wird zu Trommelrhythmen und Sambaklängen
getanzt, gesungen („I believe I can fly“ mit deutlich hörbarem
französischem Akzent) und gefeiert. Die Artisten jonglieren mit Keulen,
spucken Feuer und zeigen ihre Künste an Seilen und Bungee-Gummis, an
Trapezen und Vertikaltüchern. Nach 75 Minuten ist der himmlische Spuk
vorbei. Engel und Götter verlassen Köln und den Mediapark: Sie
entschwinden unter tosendem Applaus wieder in verschiedene
Himmelsrichtungen."
Man könnte auch sagen: die Fähigkeit zu vertrauen ist das Resultat einer
gelungenen Kindheit. Wer als Kind ein ausreichendes Maß an Beständigkeit, Zuwendung und Liebe erleben durfte und gesund ist, kann
sich leichter zu einem klarsichtigen Menschen entwickeln, der sich vertrauensvoll öffnet
und lieben kann. Eine Kindheit ganz ohne Mängel gibt es nicht, deshalb bleiben wir der Heilung Bedürftige - Suchende.
Durch lichtsuchende Menschen wird die positive Kraft der Schöpfung weitergegeben.(weiter)
Farben sprechen Gefühle an,
tragen eine Symbolik, wirken und heilen. Auch aus der Poesie sind sie nicht
wegzudenken.
Meine Lieblingsfarbe ist Blau in allen Nuancen - hin zum Grün ebenso, wie zum
Rot.
Meine Beziehung zu Blau:
Ich liebe es, viel Blau mit einem Hauch von Rot zu mischen. Für mich ist Blau
nicht nur Lieblingsfarbe, sondern auch die Farbe der Seele. Die besondere
Stunde - wenn der Tag sich verabschiedet oder der Morgen die Nacht begrüßt -
nennt man die blaue Stunde. Diese Zwischenzeiten zum Zeitvergessen erscheinen -
manchmal - jenseits der Realität und öffnen der Fantasie, den Träumen und
Märchen eine Tür.
War es nicht auch die blaue Stunde, in der sich in früheren Zeiten - als es
noch keinen elektrischen Strom gab - die Menschen am Abend unter der Linde in
der Dorfmitte zum Plausch trafen, oder die Frauen auf ihre Weise beim Spinnen
den Tag verabschiedeten und Lebensgeschichten erzählten? (weiter)
kurz notiert!
— geschrieben von findevogel am 17 Jun, 2007 @ 23:01
ich schipperte auf dem Rhein - die Schiffstour dauerte gut drei Stunden und wurde vom Frauengeschichtsverein mit Geschichten, Märchen und Sagen über Rheintöchtern, Badenixen und Kindsmörderinnen bereichert.
Anschließend saß ich im Rheingarten - zu Füßen des Domes - mit vielen
Leuten unter einem Baum auf der Wiese und trank Sekt, denn wir feierten
den Geburtstag einer ganz lieben Frau. Das Licht-und Wolkenspiel über
Stadt und Strom war wunderbar. Ein auffrischender Wind kühlte die
sonnenerhitzte Haut. Sommer kann so einfach sein. Was braucht man mehr,
um glücklich zu sein, als: Wasser, Wind, Sonne, einen schattengebenden
Baum und Menschen, mit denen man sich wohlfühlt.
Ich habe mindestens zwei neue Worte gelernt:
kurz notiert!
— geschrieben von findevogel am 12 Jun, 2007 @ 22:59
Lass
fließen, was fließen will und fließ mit.
Halte nichts auf! Auch Tränen sind heilsam, finden ihren Weg ganz von selbst. Kein Mensch kann
einen Fluss lenken wie einen Wagen. Es nimmt dich mit
- und da sind viele Steine am Grund,
ich weiß, aber gegen den Strom kämpfen, kostet viel Kraft.
Auch wenn es manchmal sinnvoll erscheint, frage dich vorher, ob es Sinn macht,
sich querzustellen, entgegen zu stemmen
oder ob du – vielleicht -
nur einmal mehr deinen Dickkopf durchsetzen willst:
um Recht zu haben
um zu bestimmen
und zu gewinnen
um Macht auszuüben
um es allen zu zeigen
Vertraue dem Fluss,
er trägt dich auf passenden Wegen, wohin du sollst.