Das ist eine gute Frage, die ich nur beantworten kann, wenn ich mich selbst frage:
"Was treibt dich an Angie?
Möglicherweise ist die Motivation zu Schreiben sehr unterschiedlich.
Ich schreibe, weil ich eine fast meditative Lust dabei verspüre
weil ich Freude daran habe, meine Sprache zu differenzieren
weil ich mich selbst über den Schreibprozess reflektierte
weil ich Räume in mir betrete und gestalte, deren Türen bisher verschlossen waren
und
weil es ein Weg ist, aus sich selbst heraus zu wachsen
und
eine Brücke zu bauen zwischen unbewusst und bewusst, denn was mir
bewusst wird, kann ich nach außen durch die Worte sichtbar machen und
manchmal für andere einen Aha-Effekt auslösen.
Nein, ich schreibe nicht in erster Linie für andere, sondern ersteinmal
für mich und wenn, was ich schreibe, bei Lesenden etwas anstößt, dann
ist das eine zusätzliche Bereicherung, ein Geschenk.
Vision wäre es, irgendwann in den nächsten Jahren wirklich ein Buch auf
den Markt zu bringen - aber ohne mich selbst zu verbiegen
Manche Gedanken und Ideen liegen wie ein unsichtbarer Faden,
der einen ab und zu streichelt, in der Luft. Wer ihn angelt, der hat den
Zeitgeist eingefangen.
Manche Bücher werden bekannt, berühmt und in viele Sprachen übersetzt, weil es
dem Autor/ der Autorin gelungen ist, den Zeitgeist sichtbar zu machen, das
heißt, ihm Farbe, Form und Gestalt zu geben, denn das muss man ja auch noch
tun: einfangen, in Worte kleiden, sichtbar machen.
Was aber ist der Zeitgeist?
Das vernetzte Unbewusste wohl, das sich aus den vielen gedachten und
angedeuteten Gedanken, Gefühlen und Erfahrungen von unzähligen
unterschiedlichen Menschen zusammensetzt.
Vielleicht ist ja die Fülle in uns weitaus gigantischer, als das was wir im Alltag daraus machen! Spartanische Wege; eingeschränkte
Möglichkeiten, Grenzen, Stoppschilder, rote Ampeln, Sackgassen. Und
vielleicht ist ein Künstler derjenige, der sich dieser krassen
Diskrepanz bewusst ist, und dennoch nach Wegen sucht, zu übersetzen
oder zu überbrücken. Innere und äußere Wahrheit ist nicht unbedingt
deckungsgleich.
Wenn die ersten Worte sich zu Sätzen gefunden haben, um ein Texthaus zu
bilden, dann gibt es viele Fenster und mindestens zwei Türen, aus deren
Blickwinkel heraus man hineinschauen kann. Und manchmal kommt man aus
einer anderen Richtung, findet einen völlig ungewohnten Ausblick auf
der Rückseite, den man bisher nicht beachtet hat, und doch weiß man
genau, ich kenne diesen Winkel, den habe ich doch neulich von oben aus
dem Fenster des dritten Stocks heraus gesehen. Und es war nicht Sommer
sondern Winter. Und plötzlich entsteht ein völlig neue Idee, die jemand
Herrn Neugierig erzählt, der es Frau Sonnenschein berichtet, und die
ist Erzieherin in einer Gruppe von fünfzehn Kindern in der Katholischen
Kindertageseinrichtung St. Katherina. Denen erzählt sie von diesem
wunderbaren Haus und macht gleich in der nächsten Woche einen Ausflug
mit den Kindern zum von Fräulein Naseweiß erdachten Haus, und die
Kinder schauen in alle Ritzen. Sie entdecken die ganz kleinen Dinge, an
denen die Erwachsenen immer achtlos vorbei gegangen sind. Und sie sehen
Wesen, die aus dem Zwergenland ausgewandert sind, um gerade unter dem
Keller dieses Hauses nach verborgenen Schätzen zu graben. Und sie
finden im Garten lange Regenwürmer, die bunte Brillen tragen und
Schneckenhäuser, in denen kleine Elfchen wohnen. Und die Kinder sind
begeistert und finden viele Märchenworte für all das, was sie gesehen
und erlebt haben, und natürlich erzählen sie es den großen Menschen.
Und alle schauen sich an, wundern sich und erkennen das Haus nicht
wieder, weil es nun gestrichen, tapeziert, neu eingerichtet und bewohnt
ist.
Und da geht die kleine Nadine, gerade fünf Jahre alt zu ihrem Papa, der
gerade nebenan Sonnenblumen auf den Gartenzaun malt und fragt: "Papa,
können wir nicht auch ein Haus aus Geschichten bauen?"
und der wundert sich und holt am Abend seine Frau von der Arbeit im
Krankenhaus ab, und fragt: "Sag mal, woher hat das Kind diese komischen
Ideen?" Und Nadines Mama lächelt. Sie hakt sich bei ihrem Mann unter
und sagt:
"Komm, wir bauen dieses Haus, und du wirst staunen, was dir alles
einfallen wird, wenn du einmal angefangen hast, eine Geschichte zu
entwickeln."
„Der Künstler kämpft gegen die Stummheit
und Unbeschreibbarkeit dieses Augenblicks. An dieser Grenze schafft er sein
Werk.“
Dieser Satz gefällt mir besonders gut, denn darum geht es:
den Dingen Worte zu verleihen, die unbeschreibbar scheinen und die einerseits
flüchtig scheinen, andererseits aber manchmal so wortlos nachwirken.
Kann man den Bruchteil einer Sekunde beschreiben? Ja man kann - wenn er Worte
erhält - ihn vor dem Vergessen bewahren.
Schreiben ist zeitliche Kartographie. Ich beschreibe ein weißes Blatt mit
zunehmender Dichte. Es ist meine eigene Landkarte, die ich präzise zu gestalten
versuche.
Sie enthält nicht nur diesen einen Moment, sondern diesen einen Moment zwischen
vielen anderen Augenblicken meiner Geschichte.
Alles was wir je wahrnehmen, fühlen und erleben ist in uns gespeichert. Das Erinnern
ist mitunter schwer, also geht es auch um Spurensuche in uns hinein, bei den
Wurzeln und der Geschichte, die weit über uns hinaus geht. Denn der Mensch ist
nur das Glied einer langen Kette, die zusammenhängt und deren Dimensionen er
niemals ganz erfassen wird.
Man könnte sagen, Schreiben ist Archäologie in eigener Sache und ein Puzzleteil
individueller Geschichte das zu all den anderen Puzzleteilen individueller
Geschichten anderer Menschen dazugehört. Alles zusammen ergibt ein großes Bild:
das Bild einer Zeit, einer Kultur, einer Epoche.
Vielleicht habe ich auch begonnen zu schreiben, um nicht an all den Worten und Sätzen, die andere mir sagten, flüsterten, mir zu zischelten - immer mit diesem so sonderbar eindringlichen Blick in den Augen, der keinen Widerspruch duldete, die man mir einbleuen wollte - und die ich aufnahm, hörte und in mir versenkte - zu ersticken, und sie auszuspucken, ja ihnen vor die Füße zu kotzen - es hinaus zu würgen - bis jene zum Vorschein kommen, die meine sind und nach eigenem Ausdruck verlangen.
Es hat sich vieles angesammelt, aber der Überdruss lässt nach. Die Spannung weicht.
Ist es nicht eine Lust - ein Vergnügen - oder ein Rausch,
immer präziser, genauer, konkreter Dinge, Begebenheiten, Gefühle zu
beschreiben, und dabei immer tiefer in die Worte und ihre Sprache
hineinzutauchen - sie gefügig zu machen - und auch das noch auszudrücken, was
gestern unaussprechlich schien? Und auch dort noch Worte zu finden, wo man weit
hinein gehen muss in den Schmerz, die Trauer, die Angst, hineinzugleiten wie in
einen dunklen Tunnel, und plötzlich zu sehen, dass da Licht ist und ein
Bereich, in dem Schmerz, Trauer und Angst ihre Macht verlieren.
Wir sprechen davon, sprachmächtig zu sein, die Sprache zu erobern, Sprache zu
übernehmen oder auch, sich mit einer Sprache anzufreunden.
Der Sprache mächtig sein, heißt sie zu beherrschen und ihre Feinheiten benutzen
zu können, um die eigene Ausdrucksfähigkeit zu verbessern.
Wir erobern Sprachräume, reden und schreiben zwischen den Zeilen, weil Sprache
mehr ist, als das Wort.
Wir vernetzen und verketten Sprachteppiche nach unseren Vorstellungen.
Ja, die Wortbegeisterten sind mit den Worten der Sprache im Dialog. Sie
schöpfen aus ihnen Energie und bereichern ihre Texte, Reden und Gespräche
damit.
Viele Worte gleichen zugeschnürten Paketen, deren Inhalt freigesetzt wird, wenn
wir sprechen und schreiben.
Vernetzt man bestimmte Worte, schaffen sich Stimmungen, die über die Worte
hinaus wirken.
Ich
hänge für dich zwischen den Bäumen einen Teppich auf, jenen der alt ist, und
den ich fand in der Rumpelkammer - fast vergessen unter Spinnweben - jenen,
weißt du, der fliegt wenn man ihn nicht fesselt oder einschließt in dunklen
Kammern.
Ich gieße Worte aller Art hinein. Zwischen Altmüll und Plunder glitzern versprochene
und unausgesprochene Liebesworte - ganz frisch noch und blau getüncht, wie
geklaut vom Seelentief.
Leg dich hinein, schließe die Augen und träume deinen schönsten Traum.
Zauberworte schlingen Girlanden und Lampions zwischen frischbegrünte Zweige.
Eine weiße Schlange mit roten Punkten ringelt sich um den Stamm. Mit ihren
gezischelten Worten schlängelt sie sich ganz heimlich ins Herz dir hinein.
Pass gut auf, sonst trifft dich ihr Liebesgift: sanft bezwingend, betörend und
bittersüß, jeder Sünde wert.
Und wenn du dann mit der ewigen Eva in den Paradiesen lustwandelst, dann denk
für einen Augenblick an mich und daran, wer ich bin.
Allein
dieser Titel "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" , den ich vor
sehr langer Zeit zum ersten Mal hörte, verleiht meinen Gedanken immer
neue Flügel. Wie bekommt man sie eingefangen, die Zeit? Und wenn
sie schon so schnell vorbei läuft, wo sind die Erinnerungszipfel, an
die ich mich dran hängen kann, als sei ich ein Kletterkünstler am roten
Seil, mit dem ich himmelan oder erdtief hinab - in die Geschichte -
meine Geschichte - hinein zu klettern gedenke. Ich will die
Verknüpfungen finden, dann fällt das Klettern leichter, denn der Fuß
findet Halt. Und um dem Schwindel im Antlitz aller Ereignisse, der
Gefühle, den Bildern und Tönen zu entgehen, braucht es diesen Halt.
Denn einmal begonnen, gibt es für eine Weile kein Stoppen mehr. Von
allen Seiten stürzen sie sich immer kleiner und minutiöser werdend auf
mein Gehirn. Vergleichen kann man es mit Achterbahnfahren oder einem
Feuerwerk, ständig wechselnde Lichtpunkte, oder noch besser
dreidimensionale Kettenreaktionen.
Das gefällt mir auch am Fabulieren: ich beginne bei Punkt A und bin
plötzlich bei M oder H - oder bei Omega - kreuz und quer geht das -
erleichtert und beglückt, wenn ich am Ende bei Z oder wieder bei A
lande und alles einen nachvollziehbaren Sinn ergibt.
Aber was ist schon der Sinn?
Der Sinn setzt sich zunächst aus möglicht genau und konkret
herausgearbeiteten Momenten, Ereignissen, Begegnungen zusammen.
Sinnlich genau beschrieben, vermittelt sich Sinn über das entstandene
Gesamtgemälde aus Energie, Duft, Farbe und Tönen. Und da sind wir
wieder bei Proust:
er beschreibt und erzählt akribisch genau. So als wolle er die Zeit
zwischen die Zeilen pressen, auf das auch nichts verloren gehe, nicht
mal der kleinste Krümel. Wahrscheinlich daher mein Eindruck, in einer
Zeile stecke mindestens ein ganzes Buchkapitel.
Das Feuerwerk ist zuende, war auch Zeit, denn zuviel auf einmal ist nur noch Stress.
Ich werde gleich in den Garten gehen, bevor es dunkel wird - mein
Freund - hinter die Garage in der kleinen unfriedeten Ecke, wo noch
Platz ist für einen Baum. Ich werde meine Gummistiefel anziehen, das
braunrotkarierte gefütterte Holzfällerhemd überstreifen, die
Terassentür öffnen - es regnet und die Vögel sind still - und aus der
Garage eine Schaufel holen. Vorbei am Kaninchenkäfig, in dem sich vier
Pelznasen in der oberen Etage zusammen gekuschelt haben - sie sind
satt, still und gemütlich, und es duftet nach Äpfeln und Heu - geht es
in die geschützte Ecke. Dort grabe ich ein Loch und pflanze ein
Mandelbäumchen hinein, bedecke den Ballen gut mit Erde und trete sie
fest. Dann eile ich zur Wassertonne, und schöpfe mit der grünen
Plastikgießkanne das aufgefangene Wasser. Nun wird der Ballen gründlich
begossen und ich spüre, wie die Stille in mich einzieht und in meinen
Gedanken sehe ich ihn schon blühen kurz bevor es Frühling wird.Auf der
Haut spüre ich einen südlichen Wind. Noch bevor es ganz dunkel ist,
habe ich den Kaninchen gute Nacht gesagt, die Garagentür geschlossen,
mir Stiefel und Holfällerhemd ausgezogen und sitze bei euch im "Roten
Salon" vor einer Tasse mit dampfenden Tee. Ich gebe etwas Kandis
hinein, denn das klirrt so schön, doch statt den Madeleines beiße ich
lieber in ein Käsebrot.
Ein wenig erschöpft möchte ich euch noch sagen, es ist warm hier und
angenehm. Und bevor ich irgend wann einmal ein Buch veröffentliche,
muss ich noch sehr sehr viel üben.
Und was mir noch einfällt, gerade zur Zeit renne ich der verlorenen
Zeit meiner Mutter hinterher, d.h. ich ermuntere sie, bettele und
bitte, dass sie doch endlich beginnen soll, alle Geschichten auf zu
schreiben, die sie uns immer erzählt , und die wir uns nicht merken
können, weil sie vom Hölzchen aufs Stöckchen kommt, ständig die Zeiten
wechselt und immer neue Perönlichkeiten auf der Erzählbühne erscheinen
lässt.
Es wird Zeit, denn sie ist schon achtzig.
Brücken zu Texten müssen
manchmal erst gebaut werden. Und Texte können Brücken für unser Leben sein. Sie
verbinden INNEN und AUßEN zu einem einzigen Ganzen.
Was Halt ist und Ruhepol
Was Licht bringt im Dunkel
Was Träume ins Leben flüstern
und mit den Wellen durchs weite Meere schwimmt
Was Rot ins triste Grau zaubert
und den Wolken das Fliegen beibringt
Was dem Wind seine Lieder lehrt
und leise aus tiefen Quellen wispert
Was im Kuss ein DU mit einem anderen verbindet
und den wurzelnden Bäumen
Äste und Zweige; Knospen und Blüten schenkt
Was zwischen Zweigen ein Nest schafft zum Lieben
ist Geheimnis und Magie zwischen Werden und Vergehen
was
wenn zwischen den Grenzen der Worte
nicht nur Bilder, Düfte, Farben ruhen
sondern dem Dazwischen Energie entströmt
und wie ein Gas sich ausbreitet
wenn gerade das Unsichtbare Fuß fasst
in den Gedanken dessen, der hört, liest und sieht
sich einhakt, hängenbleibt
sind dann Worte nur schützende Gefäße
für das Unaussprechliche, nie Gewagte, Geheime
das zu Findende, der Schlüssel
und Urnen für begrabene Träume
oder Tabernakel für das Allerheiligste in uns
Ich saß im Gras.
Das Gras war frühlingsgrün.
Im Grün wuchs ein samtener Pilz
der Pilz trug einen großen braunen Hut.
Auf dem Hut hatte es sich die Schnecke gemütlich gemacht.
Wenn ich einen Text lese, konzentriere ich mich auf den Text. Eine
Assoziation zum Autor kommt mir da erst einmal nicht in den Sinn. Das geschieht
erst dann, wenn ich viele Texte einer einzigen Person gelesen habe oder wenn
ich die Gedanken eines mir persönlich bekannten Menschen in seinen Texten
wiedererkenne. Dann sind oft wiederkehrende Themen, Satzstellungen; bestimmte
Gedankensysteme und ein individuelles Wörterschatz zu erkennen, auch
Schlüsselmotive. Eben der ganz eigene Stil.
Selbst wenn ich komplexe Gedankennetze und ihre Verknüpfungen erkennen kann,
sagt mir das ja nur, dass der Autor sich mit diesem Thema auseinandergesetzt
hat. Ich weiß ja nicht, aus welcher Motivation heraus er das tat, was ihn in
seinem persönlichen Leben bewegt. Und wie viel Raum das Thema in seinem Leben
einnimmt, kann ich nur vermuten und als Hypothese verstärken, wenn dieser
spezielle Themenkreis beispielsweise abgewandelt immer wieder auftaucht, dann
könnte ich daraus schließen, dass es sich um ein Lebensthema handelt.
Folgendes darf man beim Lesen nicht vergessen; nicht alles, was ein
Schriftsteller schreibt, lebt er auch: ich kann mich z.B. in eine Kindsmörderin
hinein denken, ohne selbst ein Kind ermordet zu haben.
Das ist ja das Interessante - für mich - beim Schreiben: ich kann so stark in
eine mir wenig vertraute Rolle hinein krabbeln, dass sie zum Leben erwacht und
neben Muskeln und Fleisch auch eine in sich geschlossene authentische
Persönlichkeit erhält (natürlich nur, wenn ich übe und mich ausdifferenziere).
Viel wichtiger, als das Wissen, die Erkenntnis und das Anwenden des Gelernten
ist für mich das, was hinter den Dingen steht, das es Ergänzende. Ich möchte
Vernetzungen, Verstrebungen, Verknüpfungen verstehen. Es gibt viele Wege, über
die man zu Erkenntnissen kommen kann. Und was sind Erkenntnisse? Sind
es nicht immer nur individuelle Wahrheiten oder für Wahrheiten gehaltene
Scheinwirklichkeiten?
Im Dialog mit Dingen - auch den unsichtbaren - und Menschen finde ich
Assoziation, Bereicherung und Inspiration.
Für mich drückt es mehr aus, als eine gewöhnliche Freundschaft, ist ein
"mehr" an Zusammenspiel, Gleichklang und Ergänzung. Fraglos ist dabei
für mich immer eine geistig/ seelische Liebe im Spiel, zwei, die sich verlässliche
und gleichberechtigte/ gleichwertige Begleiter sind.
Wo kommt das Wort her?
Hat es etwas mit Gefahr zu tun? Gemeinsam einer Gefahr trotzen?
Oder kommt es von dem Gefährt? Gefährt im Sinne von Gespann. Ich denke dabei
z.B. an eine Kutsche, die von einem Pferdegespann gezogen wird. (weiter)
Ich bin doch sehr erstaunt; die Blog-Anzahl wächst. Kaum hat man einen Artikel eingestellt, ist er von der Startseite schon wieder verschwunden. Man kommt nicht mehr mit.